Kommunikationsstile (2026): 4 Stile + Beispiele

Kommunikationsstile bestimmen, wie Sie Informationen vermitteln und empfangen. Für Führungskräfte ist das Erkennen dieser Stile eine der wichtigsten Kompetenzen. Machen Sie sich mit dem DISC-Modell und anderen Modellen vertraut und setzen Sie sie effektiv ein.

Was sind Kommunikationsstile?

Jeder Mensch kommuniziert anders. Manche kommen direkt zur Sache, andere bauen lieber erst eine persönliche Verbindung auf. Manche Kollegen stellen viele Fragen, andere vertreten ihren Standpunkt mit Überzeugung. Diese Unterschiede sind kein Zufall. Sie wurzeln in Persönlichkeit, Erziehung, Kultur und Erfahrung. Wir nennen sie Kommunikationsstile.

Darüber hinaus beschreibt der Kommunikationsstil die Art und Weise, wie jemand Informationen vermittelt, empfängt und verarbeitet. Es geht nicht nur darum, was man sagt, sondern auch darum, wie man es sagt. Achten Sie auf Wortwahl, Tonfall, Sprechtempo, Körpersprache und darauf, wie aufmerksam Sie zuhören. Für Führungskräfte ist das Erkennen dieser Stile eine der wichtigsten und praktischsten Fähigkeiten, die sie entwickeln können.

Warum? Weil Missverständnisse die häufigste Ursache für Konflikte am Arbeitsplatz sind. Wenn Sie verstehen, wie Ihre Teammitglieder kommunizieren, können Sie Ihre Botschaft gezielt anpassen. Das führt zu weniger Störungen, mehr Vertrauen und besserer Zusammenarbeit. In diesem Artikel lernen Sie, die wichtigsten Kommunikationsstile zu erkennen, zu verstehen und in Ihrem Arbeitsalltag als Führungskraft oder Fachkraft effektiv anzuwenden.

Die vier Kommunikationsstile gemäß dem DISC-Modell

Darüber hinaus existieren verschiedene Modelle zur Abbildung von Kommunikationsstilen. Das DISC-Modell ist eines der am weitesten verbreiteten im Geschäftskontext. DISC steht für dominant, einflussreich, stabil und gewissenhaft. Jeder Typ hat seine eigene Art zu kommunizieren, zusammenzuarbeiten und Entscheidungen zu treffen.

Dominant (D-Stil)

Darüber hinaus sind Menschen mit einem dominanten Kommunikationsstil ergebnisorientiert und direkt. Sie lieben ein hohes Arbeitstempo, übernehmen gern die Führung und kommen schnell zum Punkt. In Meetings lenken sie das Gespräch und treffen Entscheidungen. Sie haben wenig Geduld für unnötige Details oder langatmige Erklärungen.

Deshalb zeigen sie ihre Wertschätzung: kurze und prägnante Sprache, ein fester Händedruck, direkter Blickkontakt und wenig Smalltalk. Sie stellen Fragen wie „Wie lautet das Ergebnis?“ oder „Wann ist es fertig?“

So kommunizieren Sie effektiv im D-Stil: Kommen Sie direkt zur Sache, präsentieren Sie Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen und vermeiden Sie zu viele Kontextinformationen oder Hintergrundinformationen. Seien Sie ehrlich und direkt, auch wenn die Nachricht nicht positiv ist.

Einflussreich (Ich-Stil)

Der einflussreiche Kommunikationsstil zeichnet sich durch Enthusiasmus, Optimismus und eine starke soziale Orientierung aus. Menschen mit diesem Stil sind energiegeladen, unterhalten sich gern und können andere gut inspirieren. Sie denken in Möglichkeiten und fühlen sich in einem Umfeld mit viel Interaktion am wohlsten.

Ebenfalls erkennbar: lebhafte Sprache, viele Gesten, Anekdoten und Humor. Sie beginnen Gespräche oft mit persönlichen Themen und wechseln fließend zwischen ihnen. Meetings mit Kollegen dieses Typs sind selten langweilig.

Kurz gesagt: Um effektiv mit dem Ich-Typ zu kommunizieren, sollten Sie Raum für Dialog schaffen, Wertschätzung und Begeisterung zeigen und trockene Faktenlisten vermeiden. Machen Sie Vereinbarungen konkret, da Details in diesem Stil leicht untergehen können.

Stabil (S-Stil)

Menschen mit einem stabilen Kommunikationsstil sind beispielsweise geduldig, zuverlässig und teamorientiert. Sie legen großen Wert auf Harmonie und vermeiden übereilte Entscheidungen. Im Team fungieren sie als Bindeglied und sorgen dafür, dass sich jeder gehört fühlt.

Schließlich zeichnen sie sich durch Anerkennung aus: eine ruhige Stimme, gutes Zuhörvermögen und das geringe Bedürfnis, sich in den Vordergrund zu drängen. Sie stellen Fragen wie: „Wie sehen die anderen das?“ oder „Können wir kurz darüber nachdenken?“

Kommunizieren Sie außerdem effektiv nach dem S-Stil: Nehmen Sie sich Zeit, geben Sie Raum zum Nachdenken und vermeiden Sie plötzliche Änderungen ohne Erklärung. Zeigen Sie echtes Interesse an der Meinung Ihres Gegenübers und schaffen Sie eine Atmosphäre, in der Offenheit möglich ist.

Gewissenhaft (C-Stil)

Der gewissenhafte Kommunikationsstil ist übrigens analytisch, präzise und sachlich. Menschen mit diesem Stil möchten verstehen, wie etwas funktioniert, bevor sie eine Entscheidung treffen. Sie bereiten sich gründlich vor und erwarten dasselbe von anderen.

Typische Merkmale: strukturierte Sprache, häufige Nachfragen nach Details und Belegen. Sie kommen gut vorbereitet zu Meetings und haben gerne Unterlagen griffbereit. E-Mails von Kollegen im C-Stil sind oft ausführlich und sorgfältig formuliert.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Für eine effektive Kommunikation mit Führungskräften der C-Klasse gilt: Untermauern Sie Ihre Aussagen mit Fakten und Daten, geben Sie ihnen Zeit, die Informationen zu verarbeiten, und vermeiden Sie vage Versprechungen. Respektieren Sie ihr Bedürfnis nach Qualität und Genauigkeit.

Andere Modelle für Kommunikationsstile

Neben DISC gibt es daher weitere Modelle, die Einblicke in die menschliche Kommunikation bieten. Jedes Modell beleuchtet unterschiedliche Aspekte und kann je nach Anwendungskontext wertvoll sein.

Mark Murphys vier Kommunikationsstile

Mark Murphy unterscheidet jedoch vier Kommunikationsstile basierend auf Informationspräferenzen: analytisch, intuitiv, funktional und persönlich. Der analytische Kommunikator bevorzugt harte Fakten. Der intuitive Kommunikator hingegen möchte das Gesamtbild ohne Details erfassen. Der funktionale Kommunikator bevorzugt schrittweise Erklärungen. Der persönliche Kommunikator legt Wert auf emotionale Verbindung.

Dieses Modell eignet sich daher besonders gut für Besprechungen. Wenn Sie die Informationspräferenzen Ihres Gesprächspartners kennen, können Sie Ihre Präsentation oder Ihren Vorschlag entsprechend anpassen.

Durchsetzungsstark, passiv, aggressiv und passiv-aggressiv

Tatsächlich basiert eine weitere, weit verbreitete Unterscheidung auf dem Kommunikationsverhalten. Der selbstbewusste Kommunikator drückt sich klar und respektvoll aus. Der passive Kommunikator hingegen meidet Konfrontationen und behält seine Meinung für sich. Der aggressive Kommunikator setzt seinen Standpunkt durch, oft auf Kosten anderer. Der passiv-aggressive Kommunikator sagt zwar Ja, tut aber Nein oder drückt seine Unzufriedenheit indirekt aus.

Als Manager möchte man unterdessen Folgendes anstreben: durchsetzungsstarke Kommunikation innerhalb Ihres Teams. Das bedeutet nicht, dass alle auf die gleiche Weise kommunizieren müssen, sondern vielmehr, dass alle lernen, respektvoll und klar zu sein.

Warum die Erkennung von Kommunikationsstilen für Führungskräfte unerlässlich ist

Darüber hinaus ist das Erkennen von Kommunikationsstilen keine rein theoretische Übung. Es hat direkten Einfluss auf die Effektivität Ihres Teams. Hier sind drei konkrete Gründe, warum diese Fähigkeit unverzichtbar ist.

1. Weniger Missverständnisse und Konflikte

Darüber hinaus vieles Konflikte am Arbeitsplatz Sie entstehen nicht aus inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten, sondern aus unterschiedlichen Kommunikationsstilen. Ein dominanter Vorgesetzter, der einen zuverlässigen Mitarbeiter unter Druck setzt, erzeugt Spannungen. Nicht weil die Botschaft falsch ist, sondern weil die Art ihrer Übermittlung nicht zum Empfänger passt. Wer Kommunikationsstile erkennt, kann dieses Muster durchbrechen.

2. Bessere Gespräche und Besprechungen

Wenn Sie wissen, dass ein Teammitglied analytisch kommuniziert, senden Sie ihm vorab eine Agenda mit Hintergrunddokumenten. Wenn Sie wissen, dass jemand eher persönlich kommuniziert, zeigen Sie echtes Interesse an seinem Befinden und beginnen Sie ein Gespräch. Diese kleinen Anpassungen machen Meetings produktiver und Gespräche sinnvoller.

3. Mehr Vertrauen und psychologische Sicherheit

Darüber hinaus trauen sich Mitarbeiter, die sich verstanden fühlen, mehr mitzuteilen. Sie sprechen Probleme schneller an, stellen Fragen und bringen Ideen ein. Die eigene Kommunikation an den Kommunikationsstil des Gegenübers anzupassen, ist eine Form des Respekts, die Vertrauen schafft. Und Vertrauen ist die Grundlage jedes gut funktionierenden Teams.

Wie erkennt man den Kommunikationsstil des Gesprächspartners?

Das Erkennen von Kommunikationsstilen erfordert daher Übung und Aufmerksamkeit. Sie müssen keinen DISC-Test machen, um eine Einschätzung vorzunehmen. Achten Sie auf die folgenden Signale.

Beobachten Sie das Verhalten in Besprechungen

Wer meldet sich also zu Wort? Wer hört zu und stellt Fragen? Wer möchte schnell zu einer Entscheidung kommen? Wer bittet um weitere Informationen? Das Verhalten in Gruppensituationen verrät viel über den Kommunikationsstil einer Person. Beobachten Sie eine Woche lang bewusst, wie sich Ihre Teammitglieder in Meetings verhalten.

Achten Sie auf die schriftliche Kommunikation.

E-Mails und Chatnachrichten sind eine wahre Fundgrube an Informationen. Kurze, direkte Nachrichten deuten auf einen dominanten Stil hin. Lange, detaillierte Nachrichten lassen auf einen gewissenhaften Stil schließen. Nachrichten voller Ausrufezeichen und Emojis deuten auf einen einflussreichen Stil hin. Freundliche, fragende Nachrichten lassen auf einen gelassenen Stil schließen.

Stellen Sie offene Fragen

Fragen Sie auch Ihre Kollegen, wie sie Feedback bevorzugen oder wie sie über Änderungen informiert werden möchten. Die Antworten geben Ihnen unmittelbaren Einblick in ihre Kommunikationspräferenzen.

Nutzen Sie eine formale Bewertung

Kurz gesagt, bieten Tools wie DISC, MBTI oder Insights Discovery strukturierte Erkenntnisse. Erwägen Sie, eine solche Analyse mit Ihrem gesamten Team durchzuführen. Sie schafft eine gemeinsame Sprache und ermöglicht es, Kommunikationspräferenzen zu besprechen.

Den eigenen Kommunikationsstil kennen und flexibel einsetzen

Beispielsweise ist es mindestens genauso wichtig, den eigenen Kommunikationsstil zu verstehen, wie den anderer zu erkennen. Jeder hat einen bevorzugten Stil, doch effektive Kommunikatoren wechseln mühelos je nach Situation und Gesprächspartner zwischen verschiedenen Stilen.

Schritt 1: Kenne deinen bevorzugten Stil

Denken Sie einmal über Ihre eigene Kommunikation nach. Sind Sie von Natur aus direkt und ergebnisorientiert? Oder eher empathisch und geduldig? Bitten Sie auch Kollegen um Feedback. Wie nehmen sie Ihre Kommunikation wahr? Oft gibt es einen Unterschied zwischen Ihrer eigenen Wahrnehmung Ihrer Kommunikation und der Fremdwahrnehmung.

Schritt 2: Erkennen Sie Ihre Fallstricke

Darüber hinaus hat jeder Kommunikationsstil auch Nachteile. Der dominante Kommunikator kann als direkt oder ungeduldig wahrgenommen werden. Der einflussreiche Kommunikator kann oberflächlich wirken. Der besonnene Kommunikator kann unentschlossen erscheinen. Der gewissenhafte Kommunikator kann als überkritisch wahrgenommen werden. Seien Sie sich Ihrer Schwächen bewusst und arbeiten Sie gezielt daran.

Schritt 3: Üben Sie die Flexibilität Ihres Stils

Wählen Sie im Gespräch bewusst einen anderen Kommunikationsstil. Wenn Sie normalerweise direkt sind, versuchen Sie zunächst zuzuhören und Fragen zu stellen. Wenn Sie von Natur aus ausführlich kommunizieren, üben Sie sich in prägnanten Aussagen. Flexibilität im Kommunikationsstil ist wie ein Muskel: Je mehr Sie ihn trainieren, desto stärker wird er.

Anwendung von Kommunikationsstilen in der Praxis

Theorie ist also wertvoll, aber den Unterschied macht die Praxis. Hier sind drei Szenarien, in denen die Angleichung der Kommunikationsstile sofortige Ergebnisse liefert.

Szenario 1: die Leistungsbeurteilung

Letztendlich führen Sie ein Mitarbeitergespräch mit einem gewissenhaften Mitarbeiter. Senden Sie vorab eine Übersicht der Gesprächsthemen, inklusive konkreter Beispiele für Erfolge und Entwicklungspotenziale. Geben Sie dem Mitarbeiter Zeit zum Antworten und stellen Sie sachliche Fragen. Vermeiden Sie vage Komplimente wie „Sie machen einen guten Job“. Sagen Sie stattdessen: „Sie haben in den letzten drei Monaten alle Fristen eingehalten, und die Kundenzufriedenheit ist um 12 % gestiegen.“

Szenario 2: das Teammeeting

Ein Teammeeting besteht also aus Personen mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen. Beginnen Sie mit einer kurzen Zusammenfassung für die dominanten Typen. Geben Sie den gewissenhaften Typen Raum für Fragen. Binden Sie die besonnenen Typen aktiv ein, indem Sie sie direkt ansprechen. Lassen Sie die einflussreichen Typen ihre Ideen einbringen. Indem alle Stile berücksichtigt werden, wird das Meeting effektiver und alle fühlen sich einbezogen.

Szenario 3: Kommunikation von Veränderungen

Dennoch müssen Sie eine Umstrukturierung ankündigen. Dominante Persönlichkeiten möchten wissen, was dies für ihre Rolle und ihre Ergebnisse bedeutet. Einflussreiche Persönlichkeiten wollen wissen, wie sich die Umstrukturierung auf das Team auswirkt. Stabile Persönlichkeiten wünschen sich Sicherheit und einen klaren Zeitplan. Gewissenhafte Persönlichkeiten möchten die Hintergrundanalyse und die Begründung einsehen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Kommunikation all diese Perspektiven.

Häufige Fehler bei der Anwendung von Kommunikationsstilen

Die Arbeit mit Kommunikationsstilen birgt also auch Risiken, wenn sie falsch angewendet wird. Dies sind die häufigsten Fehlerquellen.

Menschen in eine Schublade stecken

Kommunikationsstile sind Werkzeuge, keine Etiketten. Niemand passt perfekt in eine Kategorie. Nutzen Sie die Modelle als Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis, nicht als endgültige Klassifizierung. Bleiben Sie neugierig auf die einzigartige Art und Weise, wie jeder Einzelne kommuniziert.

Den eigenen Stil durchsetzen

Dass Sie die direkte Kommunikation bevorzugen, bedeutet jedoch nicht, dass dies für jedes Gespräch die beste Vorgehensweise ist. Effektive Kommunikation dreht sich um die Verbindung zum Empfänger, nicht um das Wohlbefinden des Senders.

Stilunterschiede ignorieren

Der größte Fehler ist es, so zu tun, als spiele der Kommunikationsstil keine Rolle. „Ich kommuniziere einfach so, wie ich bin“ klingt zwar authentisch, ist aber in der Praxis oft nur eine Ausrede, sich nicht anzupassen. Sich anzupassen ist keine Unehrlichkeit, sondern Professionalität.

Auswahl eines Kommunikationsstiltrainings

Außerdem entwickeln Sie Kommunikationsfähigkeiten am schnellsten durch die Kombination von Theorie und Praxis. Ein Kommunikationskurs bietet genau diese Kombination: Sie lernen die Modelle kennen, üben das Erkennen von Situationen und erhalten persönliches Feedback zu Ihrem eigenen Stil. Doch wie wählen Sie den richtigen Kurs aus?

Bei der Auswahl eines Trainings zu Kommunikationsstilen sollten Sie drei Faktoren beachten: Erstens: Verwendet es anerkannte Modelle wie DISC oder Insights Discovery? Zweitens: Bietet es Raum für praktische Übungen und Rollenspiele? Drittens: Ist das Training auf Ihre spezifische Arbeitssituation zugeschnitten, beispielsweise als Manager, Teamleiter oder Vertriebsmitarbeiter?

Kenneth Smit bietet außerdem an Kommunikationstraining Diese Trainingskurse richten sich speziell an Fachkräfte in KMU. Sie kombinieren bewährte Modelle mit praktischen Übungen aus dem Arbeitsalltag. Die Teilnehmenden lernen, ihren eigenen Kommunikationsstil zu erkennen, den Stil von Kollegen und Kunden einzuschätzen und ihre Kommunikation flexibel an die jeweilige Situation anzupassen. Die Trainingskurse sind auch als … verfügbar. firmeninternes Programmdamit Ihr gesamtes Team lernt, die gleiche Sprache zu sprechen.

Entwicklung von Kommunikationsstilen durch Training

Das Erkennen und Anwenden von Kommunikationsstilen ist daher eine Fähigkeit, die man erlernen kann. Kenneth Smith Wir bieten Trainingskurse an, in denen Sie lernen, Ihren Kommunikationsstil zu erkennen, ihn flexibel anzuwenden und an Ihre Gesprächspartner anzupassen. Durch praktische Übungen, Rollenspiele und persönliches Feedback entwickeln Sie Fähigkeiten, die Sie direkt im Berufsleben einsetzen können.

Aus diesem Grund, egal ob Sie ein erfahrener Manager sind, der seine Führungskompetenz Ob Sie Ihre Fähigkeiten verbessern oder als Profi effektiver kommunizieren möchten: Investitionen in Kommunikationsfähigkeiten zahlen sich immer aus. Nicht nur durch bessere Gespräche, sondern auch durch stärkere Beziehungen, weniger Konflikte und ein produktiveres Team.

Welche vier Kommunikationsstile gibt es?

Die vier Kommunikationsstile des DISC-Modells sind: Dominant (direkt und ergebnisorientiert), Einflussreich (enthusiastisch und kontaktfreudig), Stabil (geduldig und teamorientiert) und Gewissenhaft (analytisch und präzise). Jeder Typ hat seine eigene Art, Informationen zu vermitteln und zu empfangen. Das DISC-Modell findet breite Anwendung in der betrieblichen Weiterbildung und Leistungsbeurteilung.

Woran erkennt man den Kommunikationsstil einer Person?

Achten Sie auf das Verhalten in Besprechungen, die schriftliche Kommunikation und die Art und Weise, wie jemand Feedback gibt und empfängt. Direkte, kurze Botschaften deuten auf einen dominanten Stil hin. Detaillierte, sachliche Kommunikation spricht für einen gewissenhaften Stil. Begeisterte, persönliche Kommunikation deutet auf einen einflussreichen Stil hin. Ruhige, hinterfragende Kommunikation spricht für einen stabilen Stil.

Warum sind Kommunikationsstile für Führungskräfte wichtig?

Führungskräfte, die unterschiedliche Kommunikationsstile erkennen, können ihre Botschaft an den jeweiligen Empfänger anpassen. Das führt zu weniger Missverständnissen, produktiveren Meetings und mehr Vertrauen im Team. Es ist eine der wichtigsten und praktischsten Führungskompetenzen überhaupt.

Können Sie Ihren Kommunikationsstil ändern?

Sie können Ihren bevorzugten Kommunikationsstil nicht grundsätzlich ändern, aber Sie können lernen, flexibel zwischen verschiedenen Stilen zu wechseln. Dies nennt man Stilflexibilität. Indem Sie bewusst andere Kommunikationsstile üben, werden Sie effektiver darin, mit unterschiedlichen Gesprächspartnern und in verschiedenen Situationen in Kontakt zu treten.

Welches Kommunikationsstilmodell ist das beste?

Es gibt kein allgemein bestes Modell. Das DISC-Modell ist aufgrund seiner praktischen Anwendbarkeit im Geschäftsleben beliebt. Mark Murphys Modell eignet sich gut zur Informationsabgleichung. Das Modell „assertiv-passiv-aggressiv“ hilft bei der Analyse von Kommunikationsverhalten. Wählen Sie das Modell, das am besten zu Ihrer Situation und Ihrem Team passt.

Was lernt man in einem Training zu Kommunikationsstilen?

In einem Kommunikationstraining lernen Sie, Ihren eigenen Kommunikationsstil mithilfe von Modellen wie DISC zu erkennen, den Stil von Kollegen und Kunden einzuschätzen und Ihre Kommunikation flexibel an die jeweilige Situation anzupassen. Bei Kenneth Smit kombinieren die Kommunikationstrainings Theorie mit praktischen Übungen, Rollenspielen und persönlichem Feedback, sodass Sie die erlernten Fähigkeiten direkt im Berufsalltag anwenden können.

Wie wähle ich einen guten Kurs für Kommunikationsfähigkeiten aus?

Bei der Auswahl eines Kommunikationstrainings sollten Sie auf drei Faktoren achten: Nutzt das Training anerkannte Modelle wie DISC oder Insights Discovery? Bietet es Raum für praktische Übungen und Rollenspiele? Und ist das Training auf Ihre konkrete Arbeitssituation zugeschnitten? Ein gutes Training verbindet Theorie und Praxis und bietet persönliches Feedback von einem erfahrenen Trainer.

Teilen Sie diesen Beitrag auf

Verwandte Veröffentlichungen

Teamprobleme haben selten mit Verhalten zu tun. Entdecken Sie, warum systematisches Arbeiten die Teamdynamik verbessert…
Warum Teamprobleme oft tiefer liegen als das Verhalten.
Spitzensportler trainieren ihr Verhalten bewusst. Berufstätige tun dies oft nicht. Entdecken Sie, wie berufliche Weiterentwicklung außerhalb des Berufslebens beginnt …
Was Spitzensport und berufliche Entwicklung gemeinsam haben
Sie möchten Ihre Verkaufsfähigkeiten verbessern? Das Problem liegt oft nicht in Ihrer Technik, sondern in der Anspannung...
Ihr Verkaufsproblem liegt oft nicht an Ihrer Gesprächstechnik.
Widerstand in Ihrem Team? Das ist selten Trotz, sondern ein Signal. Lernen Sie, mit Widerstand umzugehen.
Warum es bei Widerstand selten um Widerstand geht
Stakeholder-Management ist die systematische Identifizierung, Analyse und Einbindung aller Stakeholder in einem Projekt...
Stakeholder-Management: Einfluss nehmen und Stakeholder einbinden
Coaching-Führung ist ein Führungsstil, bei dem man Mitarbeiter dazu ermutigt, selbst Lösungen zu finden und...
Führungskräftecoaching: Wie man einen Coaching-Stil entwickelt
Effektive Kommunikation ist die Fähigkeit, seine Botschaft klar und gleichzeitig gut zu vermitteln...
Effektiv kommunizieren: Techniken für bessere Kommunikation
Persönliche Effektivität bedeutet, intelligenter zu arbeiten, indem man bewusste Entscheidungen darüber trifft, was man tut...
Persönliche Effektivität: Steigern Sie Ihre Wirkung im Beruf
Change-Management ist die strukturierte Steuerung von Organisationsveränderungen, damit diese auch tatsächlich erfolgreich sind. Lernen Sie die wichtigsten Modelle kennen…
Veränderungsmanagement: Der vollständige Leitfaden für erfolgreiche Veränderungen

Ein neuer Kurs
eine neue Karriere

Sind Sie bereit, in Ihrer Karriere etwas zu bewegen? Diese informative Partnerbroschüre verrät Ihnen alles, was Sie über eine Partnerschaft mit Kenneth Smit wissen müssen.

"*" Pflichtfeld

Dieses Feld ist beim Anzeigen des Formulars ausgeblendet

Indem Sie auf „Senden“ klicken, erklären Sie, dass Sie diese zur Kenntnis genommen haben und damit einverstanden sind Datenschutzrichtlinie von Kenneth Smit und der Verarbeitung und Speicherung Ihrer Daten.

Der erste Schritt zu Ihrem Erfolg

"*" Pflichtfeld

Datum*
Dieses Feld ist beim Anzeigen des Formulars ausgeblendet

Indem Sie auf „Senden“ klicken, erklären Sie, dass Sie diese zur Kenntnis genommen haben und damit einverstanden sind Datenschutzrichtlinie von Kenneth Smit und der Verarbeitung und Speicherung Ihrer Daten.

Wir setzen Sie auf die Warteliste für diese Schulung und melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

"*" Pflichtfeld

Informationen anfordern

"*" Pflichtfeld

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht geändert werden.
Wie möchten Sie, dass wir Sie kontaktieren?*
Newsletter

Indem Sie auf „Senden“ klicken, erklären Sie, dass Sie diese zur Kenntnis genommen haben und damit einverstanden sind Datenschutzrichtlinie von Kenneth Smit und der Verarbeitung und Speicherung Ihrer Daten.