Wie haben Sie Ihre Schulzeit in der Vergangenheit erlebt? Erinnern Sie sich gern an die Quizfragen zur niederländischen Topographie? Oder denkst du mit wütendem Blick an deinen Matheunterricht zurück? Jeder hat seine eigenen Erinnerungen an seine Schulzeit. Dies hängt unter anderem von Ihrem Umfeld und Ihrem pädagogischen Bezugsrahmen ab. Die Art und Weise, wie Sie unterrichtet wurden, bestimmt auch, wie Sie sich daran erinnern. In diesem Blog werden wir über die veränderte Art des Unterrichtens sprechen. Bist du neugierig? Dann lesen Sie schnell weiter.
Manieren und Babyboomer versus Millennials
Die Babyboomer-Generation wurde ganz anders unterrichtet als die Millennial-Generation. Beispielsweise saßen die Babyboomer im Unterricht in Reihen hintereinander. Sie mussten dem Lehrer zuhören, sich Notizen machen und nur dann sprechen, wenn der Lehrer es ihnen sagte. Beispielsweise wurde Kindern mit Legasthenie oder Dyskalkulie keine Beachtung geschenkt. Sie mussten einfach mit dem Tempo der Klasse mitgehen. Konnten Sie nicht mit dem Tempo mithalten? Dann hatten sie einfach Pech.
Millennials hingegen sind in einer völlig anderen Zeit aufgewachsen. Charakteristisch für ihre Lernweise ist das Arbeiten in Gruppen, das Diskutieren und gegenseitige Helfen. Sie sind sehr wortgewandt und es gewohnt, sich Fähigkeiten selbst beizubringen. In der Zeit, in der sie aufwuchsen, stand die persönliche Entwicklung im Mittelpunkt. Hatte ein Schüler Probleme mit Mathematik? Anschließend wurde ihm/ihr Unterrichtsmaterial angeboten, um seine/ihre Rechenkenntnisse zu verbessern. Und einem begabten Schüler wurden zusätzliche Aufgaben gestellt, sodass er/sie herausgefordert wurde. Er/sie erlangte tiefergehende Kenntnisse und verbesserte seine Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Entwicklung des Einzelnen stand für diese Generation im Mittelpunkt.
Das neue Lernen: Performance-Driven Learning
Die Art und Weise des Lernens in der Bildung hat sich erheblich verändert. Und nicht nur im Bildungsbereich hat sich auch in der Wirtschaft viel verändert. In Unternehmen taucht immer häufiger der Begriff Performance-Driven Learning auf. Was ist leistungsorientiertes Lernen? Hierbei handelt es sich um eine Lernmethode, bei der ein Mitarbeiter durch Handeln lernt. Er lernt leistungsorientiert und entwickelt sich kontinuierlich weiter.
Welche Wirkung hat leistungsorientiertes Lernen? Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Mitarbeiter in einer leistungsorientierten Lernumgebung besser abschneiden als Mitarbeiter, die einer traditionellen Trainingsmethode folgen. Nicht umsonst stellen viele Unternehmen lieber Mitarbeiter mit HBO-Ausbildung als Mitarbeiter mit Universitätsabschluss ein. HBO ist näher an der Praxis.
Whitepaper
Wir haben Ihnen kurz erklärt, was Performance-Driven Learning bedeutet. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Laden Sie unsere unten herunter Whitepaper und erfahren Sie mehr über leistungsorientiertes Lernen.
Lernen im richtigen Moment
Leistungsorientiertes Lernen bedeutet, zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Kontext zu lernen. Anstatt eine Woche lang im Seminarraum zu sitzen und zu hoffen, das Gelernte später anwenden zu können, lernt man genau dann, wenn man das Wissen benötigt. Das kann während eines Projekts, vor einem wichtigen Kundengespräch oder unmittelbar nach einer schwierigen Situation sein.
Dieser Ansatz entspricht dem optimalen Lernverhalten Erwachsener: durch praktisches Tun, Reflektieren und sofortiges Anwenden. Studien zeigen, dass wir nur einen geringen Teil dessen behalten, was wir in traditionellen Schulungen hören, aber viel mehr von dem, was wir selbst erleben und in der Praxis anwenden.
Die Kombination aus Ausbildung und Anwendung
Das heißt nicht, dass formale Weiterbildungen überflüssig sind. Im Gegenteil. Eine gute Ausbildung legt das Fundament: die Theorie, die Modelle, die Techniken. Das eigentliche Lernen findet aber erst später statt, wenn man diese Techniken im Arbeitsalltag anwendet. Deshalb sind die besten Weiterbildungsprogramme so konzipiert, dass ein direkter Bezug zwischen dem Gelernten und der praktischen Anwendung besteht.
Bei Kenneth Smit arbeiten wir seit Jahren nach diesem Prinzip. Unsere Schulungen sind praxisorientiert und beinhalten Übungen, die auf realen Arbeitssituationen basieren. Im Anschluss an die Schulung unterstützen wir Sie bei der Anwendung, damit die erlernten Fähigkeiten nachhaltig verankert werden. Komplettes Schulungsangebot und entdecken Sie, wie wir Lernen und Leistung miteinander verbinden.