Nonverbale Kommunikation: Was Ihr Körper Ihnen ohne Worte mitteilt

Was sagen Ihre Hände aus? Wie ist Ihre Rückenhaltung? Und was bedeutet es, wenn Sie jemand nicht ansieht? Nonverbale Kommunikation findet zwischen den Worten statt – in Gesten, Mimik, Körperhaltung und Tonfall. Wenn Sie lernen, diese Sprache zu lesen und anzuwenden, erschließen Sie sich eine viel tiefere Ebene der menschlichen Verbindung. Das ist unerlässlich für jeden, der besser kommunizieren möchte, sei es im Vertrieb, als Führungskraft oder einfach in der effektiveren Zusammenarbeit mit Kollegen. Und ganz gleich, ob Sie selbstbewusst oder empathisch wirken möchten.

Darüber hinaus zeigen Forschungen des Psychologen Albert Mehrabian , dass 55 bis 93 Prozent der Kommunikation nonverbal erfolgen. Das mag extrem klingen, ist aber durchaus logisch: Ihr Image, Ihre Ausstrahlung und Ihre Glaubwürdigkeit werden maßgeblich von Ihrer Körpersprache bestimmt, nicht von Ihren Worten. Eine überzeugende Präsentation ohne Körpersprache wirkt hohl. Ebenso weckt eine gute Geschichte ohne Blickkontakt Misstrauen. Umgekehrt kann jemand mit wenigen Worten, aber ausdrucksstarker Körpersprache einen unglaublichen Eindruck hinterlassen.

In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, was nonverbale Kommunikation ist, wie man sie versteht und wie man sie für eine effektivere Kommunikation einsetzt. Diese Fähigkeiten können Ihre Karriere und Ihre Beziehungen grundlegend verändern.

Was ist nonverbale Kommunikation?

Als Nächstes bezeichnet man nonverbale Kommunikation als jegliche Kommunikation, die ohne gesprochene oder geschriebene Worte stattfindet. Dazu gehören Körpersprache, Mimik, Blickkontakt, Gestik, Tonfall, Körperhaltung und die physische Distanz zwischen Gesprächspartnern. Studien zufolge sind 55 bis 93 Prozent der menschlichen Kommunikation nonverbal, was sie zu einer unverzichtbaren Fähigkeit für Führungskräfte, Vertriebsmitarbeiter und alle macht, die effektiver kommunizieren möchten. Nonverbale Kommunikation umfasst alles, was Sie ohne Worte ausdrücken. Dazu gehören Ihre Körperhaltung, Ihr Gesichtsausdruck, Ihr Blick, Ihre Hand- und Armbewegungen, Ihr Tonfall, Ihr Sprechtempo und sogar die Distanz, die Sie zu Ihrem Gegenüber wahren. Hier wird Authentizität sichtbar – Ihr Körper sagt viel mehr als Ihr Mund.

Nonverbale Signale sind universell und gleichzeitig kulturell geprägt. Blickkontakt signalisiert in vielen westlichen Kulturen Aufmerksamkeit, kann aber in einigen asiatischen Kulturen als unhöflich oder unanständig empfunden werden. Eine verschlossene Körperhaltung deutet in fast allen Kulturen auf Abwehrhaltung hin, wobei die genaue Bedeutung von „verschlossen“ variieren kann.

Kurz gesagt, das Wichtigste ist, dass nonverbale Kommunikation unbewusst abläuft. Ihre Füße zeigen in die Richtung, in die Sie gehen wollen, selbst wenn Ihr Mund etwas anderes sagt. Ihre Pupillen weiten sich, wenn Sie etwas interessant finden. Außerdem spannen sich Ihre Muskeln an, wenn Sie unsicher sind. Das macht nonverbale Kommunikation äußerst wertvoll, wenn Sie verstehen wollen, was jemand wirklich denkt oder fühlt. Empathie und das Deuten nonverbaler Signale gehören zusammen.

Formen nonverbaler Kommunikation

Nonverbale Kommunikation äußert sich auf vielfältige Weise. Schauen wir uns die wichtigsten Formen genauer an.

Gesichtsausdrücke sind jedoch wohl die ausdrucksstärkste Form nonverbaler Kommunikation. Ihr Gesicht kann Angst, Vertrauen, Interesse, Langeweile und zwanzig weitere Emotionen ausdrücken. Interessanterweise werden die sechs Basisemotionen – Freude, Trauer, Angst, Wut, Überraschung und Besorgnis – in allen Kulturen erkannt. Ihr Gesicht spiegelt somit Ihren inneren Zustand wider.

Blickkontakt ist eine so wirkungsvolle Form des Gesichtsausdrucks, dass er besondere Beachtung verdient. Wer Sie ansieht und wie lange, sagt viel aus. Längerer Blickkontakt ohne Blinzeln kann Vertrautheit ausdrücken, aber auch bedrohlich wirken. Zu wenig Blickkontakt weckt Misstrauen oder lässt Scham aufkommen. Der richtige Blickkontakt schafft Verbindung.

Schließlich umfasst Körpersprache Ihre Haltung, wie Sie sitzen oder stehen und wie Sie sich bewegen. Jemand, der aufrecht steht und offene Schultern hat, wirkt selbstbewusst. Jemand, der zusammengesunken sitzt und die Arme verschränkt hat, wirkt defensiv. Ihre Körperhaltung beeinflusst jedoch nicht nur, wie andere Sie wahrnehmen, sondern auch, wie Sie sich selbst fühlen. Dies wird als verkörperte Kognition bezeichnet. Ihre Körpersprache und Ihre emotionale Intelligenz sind daher untrennbar miteinander verbunden.

Wichtige Themen

Gesten sind Bewegungen der Hände, Arme und des Kopfes. Illustrative Gesten unterstreichen das Gesagte – denken Sie beispielsweise daran, die Hände auszubreiten, um etwas Großes anzudeuten. Symbolische Gesten haben eine direkte Bedeutung, wie etwa ein erhobener Daumen für ein positives Zeichen oder ein Winken zur Begrüßung. Im Gegensatz dazu sind adaptive Gesten das, was man tut, wenn man nervös ist – sich durch die Haare streichen, mit den Fingern trommeln oder sich kratzen.

Prosodische Signale beziehen sich auf Tonfall, Tempo, Lautstärke und Pausen der Stimme. Man kann ein und dasselbe in drei verschiedenen Tonlagen sagen und dadurch drei unterschiedliche Bedeutungen erzeugen. Flüstern suggeriert Vertrautheit. Schreien hingegen vermittelt Stärke oder Aggression. Langsames Sprechen kann Weisheit ausdrücken oder inkompetent wirken. Ein höherer Tonfall am Satzende deutet auf Unsicherheit hin.

Proxemik ist die Lehre von der Nutzung des Raumes. Der Abstand, den Sie zu anderen Menschen halten, sagt viel aus. Intime Distanz (bis zu 45 Zentimeter) gilt für Familie und enge Freunde. Persönliche Distanz (45 bis 120 Zentimeter) ist für Freunde und Bekannte vorgesehen. Soziale Distanz (120 bis 360 Zentimeter) ist in formellen Situationen angebracht. Öffentliche Distanz (mehr als 360 Zentimeter) ist für Präsentationen gedacht.

Darüber hinaus sind Erscheinungsbild und Auftreten Formen nonverbaler Kommunikation. Was man trägt, wie man die Haare stylt und wie man seinen Körper pflegt, sagt etwas über einen selbst aus. Im beruflichen Umfeld ist dies umso wichtiger: Kleidung und ein gepflegtes Äußeres signalisieren Respekt und Professionalität.

Warum Körpersprache wichtiger ist als Worte

Das ist eine grundlegende Erkenntnis: Stimmen Ihre Worte nicht mit Ihrer Körpersprache überein, glauben die Menschen Ihrer Körpersprache. Das ist der Grund, warum nonverbale Kommunikation so wirkungsvoll ist.

Deshalb wird Ihr Gesprächspartner, wenn Sie vorgeben, von etwas begeistert zu sein, aber den Blick abwenden und die Schultern hängen lassen, eher Ihren nonverbalen Signalen als Ihren Worten Glauben schenken. Er wird spüren, dass etwas nicht stimmt. Aus diesem Grund merkt man so deutlich, wenn jemand lügt – Körpersprache und Mimik passen nicht zu den Worten.

Das funktioniert auch umgekehrt. Wenn deine Worte vorsichtig sind, deine Körpersprache aber offen und dein Gesicht warmherzig wirkt, wird dir jemand vertrauen. Nonverbale Kommunikation ist deshalb so wirksam, weil sie schwerer zu kontrollieren ist. Genauso kannst du deine Worte wählen, aber deine Beine, deine Augen und deinen Herzschlag lassen sich schwerer steuern.

Deshalb ist nonverbale Kommunikation im Vertrieb, in der Führung und in Beziehungen so wichtig. Es geht nicht nur darum, was Sie sagen, sondern auch darum, wer Sie sind und wie Sie sich fühlen. Ihre Körpersprache verrät stets Ihre wahren Absichten.

Nonverbale Kommunikation am Arbeitsplatz

Im Arbeitsalltag findet nonverbale Kommunikation in Meetings, Einzelgesprächen und Teambesprechungen statt. Ein Vorgesetzter, der zwar führt, aber mit geschlossenen Armen zuhört, wirkt anders als ein Vorgesetzter, der aufrecht sitzt und Ihnen seine volle Aufmerksamkeit schenkt.

Gleichzeitig entscheiden nonverbale Signale maßgeblich darüber, ob eine Idee in einem Meeting ernst genommen wird. Wenn Sie nervös auf und ab gehen und nicht stillstehen, wirkt Ihre Energie auf Ihr Publikum unbeständig. Wenn Sie hingegen ruhig und offen wirken, werden Sie ernst genommen.

Augenkontakt ist unerlässlich für den Aufbau von Vertrauen am Arbeitsplatz, insbesondere in Phasen des Veränderungsmanagements , wenn Mitarbeiter ein erhöhtes Bedürfnis nach Bestätigung haben. Wenn Sie Ihrem Gegenüber in die Augen schauen, während Sie etwas Wichtiges sagen, fühlen sich die Menschen gehört. Wenn Sie den Blick senken, fühlen sie sich ignoriert.

Schließlich bestimmt auch Ihre Körpersprache Ihre Ausstrahlung. Jemand mit offenem Brustkorb und entspannten Schultern wirkt souveräner als jemand mit hängenden Schultern. Das ist kein Zufall – Ihre Körperhaltung beeinflusst Ihre Biologie. Darüber hinaus spielt sie auch beim Stressmanagement eine Rolle : Eine entspannte Haltung hilft Ihrem Körper, Stress abzubauen. Aufrechtes Stehen und ein offener Brustkorb führen zu einer höheren Ausschüttung von Cortisol und Testosteron, Hormonen, die das Selbstvertrauen stärken.

Nonverbale Kommunikation im Vertrieb und im Kundenkontakt

Im Vertrieb und im Kundenkontakt entscheidet das Deuten nonverbaler Signale über Erfolg oder Misserfolg. Spiegeln – die Körpersprache des Gegenübers unbewusst zu übernehmen – schafft eine unbewusste Verbindung. Ist der Gegenüber vorsichtig, sind auch Sie vorsichtig. Ist er offen, sind auch Sie offen.

Achten Sie schließlich auf Signale von Interesse. Beugt sich jemand zu Ihnen? Weiten sich die Pupillen? Nickt die Person? Das sind positive Anzeichen. Achten Sie aber auch auf Anzeichen von Ablehnung. Schaut die Person weg? Verschränkt sie die Arme? Verzieht sie den Mund? Das sind Warnsignale.

Ihr Gesichtsausdruck muss warm und authentisch sein. Ein gezwungenes Lächeln wirkt unecht. Ein echtes Lächeln – bei dem sich die Augenwinkel leicht zusammenziehen – wirkt aufrichtig. Das schafft Vertrauen. Ihre Energie sollte der Ihres Kunden entsprechen. Ein übermotivierter Verkäufer, der laut spricht, kann abschreckend wirken. Ein gut eingespielter Verkäufer hört zudem mehr zu, als er spricht.

Die eigene Körpersprache verbessern

Und wie kann man sich verbessern, nachdem man nun die Macht nonverbaler Kommunikation verstanden hat? Das erfordert Bewusstsein und Übung.

Beginnen Sie damit, sich selbst aufzunehmen. Das mag unangenehm sein, ist aber ungemein lehrreich. Nehmen Sie sich auf, während Sie präsentieren , ein Gespräch führen (zum Beispiel mit der LSD-Methode ) oder etwas erklären. Sehen Sie sich die Aufnahme anschließend an. Wie wirken Sie? Was machen Ihre Hände? Wie ist Ihr Gesichtsausdruck?

Üben Sie als Nächstes eine bewusste Körperhaltung. Stehen Sie aufrecht, Schultern zurück, Brustkorb geöffnet. Das fühlt sich anfangs ungewohnt an, aber so funktioniert Verbesserung – durch Wiederholung wird das Unnatürliche zur Gewohnheit.

Üben Sie Ihren Blickkontakt. Schauen Sie Ihrem Gegenüber direkt in die Augen, ohne ihn anzustarren. Die Regel lautet: Schauen Sie Ihr Gegenüber 60 bis 70 Prozent der Zeit an. In einer Gruppe können Sie Ihren Blick schweifen lassen.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Lächeln echt ist. Ein echtes Lächeln entsteht durch das Zusammenspiel von Augen und Mund. Üben Sie das. Kurz gesagt: Es klingt seltsam, aber es funktioniert.

Setzen Sie bewusste Gesten ein. Gesten, die Ihre Worte unterstreichen, ohne Sie abzulenken. Vermeiden Sie unwillkürliche Gesten, wenn Sie nervös sind – sie signalisieren Nervosität. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Füße und Ihre Atmung. Ihre Hände folgen dann von selbst.

Häufige Fehler

Übrigens unterlaufen vielen Menschen dieselben Fehler in der nonverbalen Kommunikation. Hier sind die häufigsten Fehler.

Zu viel Armbewegung wirkt verwirrend und lenkt Ihr Publikum ab. Setzen Sie stattdessen gezielte Gesten ein, die Ihre Aussagen unterstreichen, anstatt wahllos Bewegungen auszuführen.

Doch der Blick nach unten raubt dir deine Kraft. Ob du nervös bist oder dich konzentrieren willst, dein gesenkter Blick wirkt unsicher. Halte den Kopf hoch.

Verschränkte Arme wirken defensiv. Selbst in entspannten Momenten schaffen sie eine Barriere. Halten Sie Ihre Arme offen.

Deshalb ist es langweilig, immer am selben Fleck zu stehen. Bewegen Sie sich gezielt. Nutzen Sie verschiedene Bereiche Ihres Sprechraums, um Ihre Botschaft zu verstärken.

Ein gezwungenes Lächeln ist unecht. Das merken die Leute. Wenn du nicht aufrichtig lächelst, lächle lieber gar nicht.

Nonverbale Kommunikation und Führung

Nonverbale Kommunikation ist schließlich ein entscheidender Bestandteil der Führungskräfteentwicklung . Führungskräfte, die auf ihre Körpersprache achten, bauen schneller Vertrauen zu ihrem Team auf.

Führung ist nonverbale Kommunikation in Aktion. Die besten Führungskräfte nutzen ihre Körpersprache, um Selbstvertrauen, Zielstrebigkeit und Entschlossenheit auszustrahlen.

Eine Führungskraft, die bei einem Team-Update mit verschränkten Armen dasteht, vermittelt eine defensive Haltung. In der situativen Führung ist es entscheidend, die nonverbale Kommunikation an die jeweilige Situation und den Entwicklungsstand der Mitarbeitenden anzupassen. Eine Führungskraft, die offen ist, aufrecht sitzt und ihr Team mit Freundlichkeit ansieht, schafft eine Atmosphäre der Sicherheit.

Dennoch nutzen starke Führungskräfte Momente der Stille. Sie sprechen nicht ununterbrochen. Sie machen Pausen. Diese Pausen lassen ihre Worte wirken. Schwache Redner füllen Momente der Stille mit „ähm“ oder „äh“.

Nonverbale Kommunikation beeinflusst maßgeblich, ob Sie als Führungskraft präsent sind. Eine Führungskraft, die auf ihr Handy schaut, während sie einem Teammitglied zuhört, ist nicht präsent. Eine Führungskraft hingegen, die sich voll konzentriert, sich zurücklehnt und mit Blickkontakt zuhört, ist präsent. Dies wiederum schafft psychologische Sicherheit und damit Loyalität. Emotionale Intelligenz spielt hier eine entscheidende Rolle: Je besser Sie nonverbale Signale bei sich und anderen erkennen, desto effektiver ist Ihre Führung.

Kommunikationstraining mit Kenneth Smit

Neben nonverbalen Fähigkeiten spielt jedoch auch das Zeitmanagement eine Rolle: Wenn man in Eile ist, verändert sich die Körpersprache unbewusst und man sendet eilige Signale aus.

Nonverbale Kommunikation ist eine erlernbare Fähigkeit. Wie jede Fähigkeit verbessert man sich durch Wissen und Übung.

Kenneth Smit bietet außerdem Trainingskurse in effektiver Kommunikation an, die sich auf diese Fähigkeiten konzentrieren. Im Training „Effektive Kommunikation“ lernen Sie, nonverbale Signale zu erkennen und einzusetzen, um wirkungsvoller zu kommunizieren. Sie üben in Gruppen, erhalten Feedback und sehen sofortige Ergebnisse.

Das Training „Kommunikation mit Wirkung“ vertieft fortgeschrittene Techniken, darunter nonverbale Kommunikation in Präsentationen, Verhandlungen und Führungssituationen. Kenntnisse über Kommunikationsstile (DISC) unterstützen dies. In diesen praxisorientierten Trainingseinheiten üben Sie die Fähigkeiten, die Ihre Karriere verändern werden.

Möchten Sie mehr über effektive Kommunikation am Arbeitsplatz erfahren? Dann lesen Sie auch unseren umfassenden Leitfaden mit Modellen und Techniken. Der nächste Schritt ist die Anmeldung.

Häufig gestellte Fragen zur nonverbalen Kommunikation

Was ist nonverbale Kommunikation?

Nonverbale Kommunikation umfasst alle Signale, die ohne Worte ausgesendet werden: Körpersprache, Mimik, Körperhaltung, Gestik, Blickkontakt, Tonfall und räumliche Distanz. Studien zeigen, dass 55 bis 93 Prozent der Kommunikation nonverbal sind. Für Führungskräfte ist es daher unerlässlich, nonverbale Signale zu erkennen und bewusst einzusetzen.

Warum ist Körpersprache für Führungskräfte wichtig?

Darüber hinaus beeinflusst Ihre Körpersprache, wie Ihr Team Sie wahrnimmt. Eine offene Haltung, Blickkontakt und ein entspannter Gesichtsausdruck vermitteln Vertrauen. Eine verschlossene Körpersprache (verschränkte Arme, wegschauender Blick) schwächt Ihre Botschaft. Stimmen Ihre Worte und Ihre Körpersprache nicht überein, werden die Menschen Ihrer Körpersprache Glauben schenken.

Wie erkennt man nonverbale Signale bei Mitarbeitern?

Achten Sie auf Veränderungen in Körperhaltung, Gesichtsausdruck und Energieniveau. Stirnrunzeln, Wegschauen, Unruhe oder eine verschlossene Körperhaltung können auf Unbehagen oder Widerstand hindeuten. Ein Mitarbeiter, der sich zurücklehnt und die Arme verschränkt, ist möglicherweise nicht engagiert. Beschreiben Sie daher Ihre Beobachtungen und überprüfen Sie, ob Ihre Interpretation zutrifft.

Wie kann man seine eigene Körpersprache verbessern?

Beginnen Sie ebenso mit Achtsamkeit: Bitten Sie um Feedback und sehen Sie sich gegebenenfalls eine Videoaufnahme von sich selbst an. Achten Sie auf eine offene Körperhaltung (Füße fest auf dem Boden, Schultern entspannt), halten Sie Blickkontakt und unterstreichen Sie Ihre Aussage durch Gesten. Kenneth Smit legt in Kommunikationstrainings großen Wert auf Körpersprache und Präsentation.

Unterscheidet sich nonverbale Kommunikation je nach Kultur?

Ja, nonverbale Kommunikation variiert stark je nach Kultur. Augenkontakt gilt in den Niederlanden als respektvoll, kann aber in anderen Kulturen als aggressiv wahrgenommen werden. Auch Körperdistanz, Handgesten und Berührungen haben unterschiedliche Bedeutungen. Kulturelle Sensibilität ist besonders in internationalen Teams wichtig.

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